1
Jan
2009
31
Dez
2008
Dann mal los!
Auf das das so bleibt und alles andere besser wird. Wird es. Bestimmt!
Auf dem Weg zu einer Sylvester-Sechser-Runde in Neukölln, also gemütlich. Zum Glück!
Seid umarmt!
Anousch
29
Dez
2008
Abwesenheitsnotiz
28
Dez
2008
Angenehme Unlust
24
Dez
2008
* * *
Ich wünsche Ihnen und Euch allen ein fröhliches Weihnachten!
*Spannung wird geschürt und um Geduld gebeten. Denn je nach dem wie es die familiären Verpflichtungen zulassen, trudeln die Päckchen hier eventuell erst nach den Feiertagen ein.
[Edit: Vielen Dank für die lieben Wünsche und Grüße. Ich hoffe, Ihr hattet ein ebenso schönes Weihnachten wie ich. Nun lasst Euch noch einmal bescheren, bevor es 'zwischen die Jahre' geht.]
21
Dez
2008
17
Dez
2008
Lasst uns Wolframfäden spinnen
Unsere emotionale Stabilität ist an die Glühbirne gebunden.
Seit Jahren versuche ich vergeblich mein ökologisches Gewissen mit dem Einsatz von Energiesparlampen zu beruhigen. Aber noch nie habe ich das feindliche Leuchten länger als fünf Minuten ertragen und noch immer habe ich ruckzuck wieder eine traditionelle Glühbirne in die Fassung geschraubt. Augenblicklich ist es wieder da: das Glück und die Seligkeit, so als würde mit dem Glimmen der Glühfäden das Urvertrauen in uns hinein wärmen. Eine Glühbirne ist schon der Form wegen Mamma und Uterus zugleich. Wie aber sollen sich die Körper finden, wenn um uns nur noch neonweißen Gleißen ist?
Nein, wir können das archaische Erbe nicht abtöten. In uns flackert noch das Höhlenfeuer.
Und hier ein wunderbares Plädoyer für die Glühbirne.
16
Dez
2008
Zizou
Man spricht davon, jemand spiele wie ein junger Gott. Zidane aber wirkte immer wie ein alter Gott. Neunzig Minuten für die Ewigkeit, neunzig Minuten Kampf, Vergeblichkeit und Triumph.
Manchmal läuft man auf das Spielfeld ein und hat das Gefühl, alles sei schon entschieden. Als sei man machtlos. Als sei das Drehbuch bereits geschrieben.
Neunzig Minuten Konzentration und Körperlichkeit. Neunzig Minuten Meditation, Mystik und Ekstase. Und am Ende dann der jähe Umschlag des mönchischen Zidane in den thymotischen Zidane: Gerangel, Ausraster, rote Karte. Wenn der alte Gott vom Spielfeld ging, drehte sich die Welt nur noch in Zeitlupe.
Manchmal ist es nicht sehr viel, was die Magie ausmacht. - Eigentlich fast gar nichts.
15
Dez
2008
Stefan
Und dann fiel mir noch ein, dass wir in der Schulzeit sagten: 'Horst tappert im Dunkeln'.
12
Dez
2008
Origami
Nach einer japanischen Legende bekommt derjenige, der 1000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Ich fange dann mal an.
Edit:
An meinem ersten Kranich bin ich fast verzweifelt. Jetzt weiß ich auch, warum für 1000 so ein hoher Preis ausgelobt wird. In diesem Kranich steckt viel Herzblut und ich widme ihn jemandem.
10
Dez
2008
Funkelnder Schmuck

Weil ich Papier und Tiere mag, schenkte die kleine Schwester ein Origami, und weil es Tradition ist, die mittlere Schwester das Geschmeide, und weil sie will, dass es mir gut geht, Mama ein Handbuch der lustvollen Lebensgestaltung. (Das im Regal gleich neben dem Cicerone seinen Platz finden wird.)
Und weil ich es ihm wert bin, gabs vom Chauffeur einen Diamanten. Ich Glückliche!
8
Dez
2008
Schützenfest
(Mir zum heutigen Tag ins Posiealbum)
Bin nun eine Häsin.
Kein Häschen mehr.
6
Dez
2008
Königlicher Palast

Den weltschönsten Beruf, den man derzeit haben kann, ist Wächter im Königlichen Palast.
Gestern bei Joseph. Vorher allerdings bei Horst zum Interview, daher hatten meine kleine Schwester und ich nur knapp zwei Stunden Zeit für den Kojoten. Ganz viel, ganz voll und leider ganz laut. Mir wäre lieber gewesen, sie hätten statt tausender Lautsprecher das stumme Grammophon angestellt. Auch in den Königlichen Palast drang das Gelärm, und dennoch war - mit den Worten des Meisters - sowohl das Feierliche der Selbstbestimmung des eigenen Lebens und der eigenen Gesten als auch die Bescheidenheit unserer Handlungen und unserer Arbeit in jedem Augenblick zu spüren wie Elektrizität. Daher fürchtete ich den Plastik-Schock, denn in einem Seitenarm der Rieckhalle hängt Warhols Celebrities-Shit an den Wänden und irgendwie mussten wir da noch durch für das obligatorische Museumstoilettenspiegelfoto. Da sagte die Kleine ganz ernst: "Schau am besten gar nicht hin."
Wir haben Joseph und Anselm. Die Amis Andy und Roy. Punkt für uns in diesem Fall.
Bezieherinnen von Transferleistungen können übrigens unentgeltlich in staatliche Museen und Königliche Paläste und ich muss da nochmal hin. Unbedingt.
30
Nov
2008
Spätes Licht


Huwenowsee bei Meseberg 30. November 2008. Unretuschiert.








