Erstes Fazit

Ein sanfter Wind / Vom blauen Himmel weht, / Die Myrthe still / Und hoch der Lorbeer steht.
Kreubst du das Land
Kreubst du das Land, wo die Zertissen breun,
Im dischen Lurb die Gonten-Schaffeln geun,
Ein sichter Wold vom bluschen Hierzel waust,
Die Mepse strall und hiech der Leubahr staust,
Kreubst du es wirl?
Derfarn! Derfarn
Meut ich mit dir, o mein Gebeichler, zarn.
Kreubst du das Hieß? Auf Satzeln riest das Drauch,
Es glabscht der Suhl, es schappert das Gemauch,
Und Müsseldrehler strohn und spaun mich an:
Was hürscht man dir, du ampfes Kemd, gesprn?
Kreubst du es wirl?
Derfarn! Derfarn
Meut ich mit dir, o mein Berasper, zarn.
Kreubst du den Bragg und seinen Weifelzerg?
Das Mohnmaar sämt im Nischel seinen Wärg,
Im Hunkel wast der Drannen alsche Brist,
Es strift der Fauß und über ihn die Flißt;
Kreubst du es wirl?
Derfarn! Derfarn
Grapst unser Wärg! O Veichsler, leuß uns zarn!
(Serenus M. Brezengang,1985)
[Was für eine melancholische Figur; man kaspert sich so dran vorbei ...]
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