13
Mai
2008

Statt Fotos*

Anousch zurück an Land.
Die Sonne und das Wasser und der Wind.
Morgens, mittags und abends Segeln, dazwischen Spielen und nächtens Feiern und das alles mit fünfundzwanzig lieben Menschen zwischen fünf und fünfundfünfzig.
Vier Tage im Leben auf der Haben-Seite.

Als der Chauffeur mich gestern Nacht beim Passieren des Berliner Bären nach meinen eventuellen Heimatgefühlen fragte, konnte ich die Tränen kaum zurückhalten, so unheimatlich ist mir diese Stadt im siebten Jahr. Doch es ist nicht die Stadt.

Und dann wie schön, nach Hause zu kommen.

* Das Herunterladen der wenigen Fotos würde mich nur noch wehmütiger machen. Denn schöne Augenblicke versuche ich dadurch zu dehnen, dass ich das Fotografieren solange aufschiebe, bis sie vorüber sind.

9
Mai
2008

No. 2

Schmetterlingsammeln

[Fröhliche Pfingsten! Anousch segelt in Holland. Flämisches Licht, flandrischer Wind und so.]

3
Mai
2008

Glücklicher nie als Anfang April

Mai – du Heuchler
du Anbiederer
du Blütenverhunzer –
You make me have fear.

Der Rhabarber ist noch das Beste an Dir.

O.k., ich mag es
wenn die Vögel singen
aber kann man den Mai
nicht überspringen?

Viel mehr als dich, du Käfermonat
mag ich den davor -
der macht was er will

Glücklicher nie als Anfang April.

30
Apr
2008

Typisch F.A.Z.!

FAZ

F.A.Z. Live-Ticker FC Chelsea vs. FC Liverpool 30.4.08

28
Apr
2008

Gemetzel auf dem Teller nach der Schlägerei im Atelier

Burger

Alle haben Recht: das war eine ganz große Freude, dem Schneck seine Vernissage!
Famos-geniale Zeichnungen und Malereien und wenn ich groß bin kauf ich das Bild mit dem Strich-Achter!
Und nur für die Wenigen, die nicht dabei gewesen sind, gilt es auszurufen: Das war nicht nur keine gewöhnliche Vernissage, sondern das beste Blind-Date seit Äonen!

Wie wunderbar am Ende einer solchen Nacht mit Kunst, Burger, Flipper und Gespräch zum Abschied in den Armen von Dr. Schein, Gaga und Schneck zu liegen.
(Lieber Dr. Schein - ich bin gut nach Hause gekommen und die Polizei musste ich auch erst dort rufen, da meine Nachbarn mal wieder ihr Möbiliar und sich selbst zerlegt haben.)

Nur einer wurde arg vermisst und war dadurch umso präsenter: unser aller Zirkusdirektor Albert(i).

Bislang glaubte ich, Bloggen sei das ultimative Nonplusultra der sozialen Interaktion, ist es auch, aber seit Samstag-Nacht weiß ich: Real-Life kann so schön sein.

Einen Dank und ein Hoch auf den gast-und anlassgebenden Künstler!
Geht alle hin und kauft Rogler!

21
Apr
2008

Gedenklandschaft Ost

Videothek1

Videothek2

[Beelitz, irgendwann im Sommer 2007]

18
Apr
2008

Stöckchen (No.1)

Katiza warf mir dies Stöckchen zu.
Hier also sechs Gewohnheiten und/oder Macken:

1. Mein natürlicher Schlafrhythmus wäre von 3 - 11 Uhr.
2. Ist er auch.
3. Ich lebe (gern) alleine.
4. Mein Mitbewohner ist das Radio.
5. Abends um 23 Uhr höre ich Fazit, obwohl ich gar nicht zuhöre, sondern in Zeitschriften (Boulevard, Natur, Flugwesen) blättere und nebenher eine Tasse Tee trinke und Plätzchen knabbere, am liebsten Bärentatzen.
6. Ich könnte stundenlang vorm Badezimmerspiegel stehen. S-t-u-n-d-e-n-l-a-n-g.


Aus Sorge, dass manch einer das Stöckchen im Blog als Zaunlatte am Kopf empfindet und außerdem alle, denen ich es zugeworfen hätte, es bereits woanders empfangen haben, reiche ich es nicht weiter. Wer es aber aufnehmen möchte, dem sei es hiermit freundlich zugeworfen.

17
Apr
2008

Ach...

...manchmal muss man ganz tief seufzen. Einfach so.

14
Apr
2008

Meine Kanzlerin - und ich

Manche Dinge sind eben so. Ich z.B. habe sehr viel mit Angela Merkel gemeinsam. Um das zu veranschaulichen, sei das Homepage-Portrait der Kanzlerin hier nahezu komplett übernommen; kursiv versehen mit den wenigen Abweichungen Anousch betreffend.

>>>Am Wochenende fährt die ß-Bloggerin gern ins Grüne. Ihre Zeit ist knapp. Selbst an Samstagen und Sonntagen hat Anousch O. oft wichtige Sitzungen, muss Kommentare beantworten und Beiträge vorbereiten. Doch den Samstagabend versucht sie sich möglichst immer freizuhalten. Häufig kocht dann ihr Chauffeur, der Berliner Textilfabrikant N.N.. Am liebsten rustikal: Hauptsache viel Butter.

Nur selten gehen Anousch O. und ihr Mann mit Freunden ins Konzert. Zu den kulturellen Höhepunkten zählt jedes Jahr das Finale der Champions League. Ein ausgesprochener Stadtmensch ist Anousch O. jedoch nicht: „Nur in der Stadt leben, das könnte ich nicht.“ Sobald die Blogcharts es zulassen, geht es hinaus ins Grüne.

Die idyllische Seenlandschaft der Uckermark hat es ihr besonders angetan. (...) Bei einem Spaziergang oder bei der Gartenarbeit kann die magistrierte Narratologin am besten entspannen.

Eines ist der Bloggerin jedoch ganz wichtig: nicht den Kontakt zum „normalen Leben“ zu verlieren. Denn als Blogger müsse man schon aufpassen, dass „man die Welt nicht nur aus dem Elfenbeinturm kennt“. Deshalb liegt Anousch O. auch die Abend-Sprechstunde in ihrem Blog am Herzen. Denn da erfährt die Zeppelinführerin schnell, wo den Menschen in Baden, Württemberg und Hessen der Zipfel drückt. Und wovon träumt die viel beschäftigte Bloggerin? „Einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok reisen.“<<<

Und wie ich kürzlich von Einheimischen erfuhr, ist mein Brandenburger Lieblingssee auch der Kanzlerin Lieblingssee. Damit wir beide dort weiterhin ungestört spazieren gehen können, bleiben Name und Ort verschwiegen.

5
Apr
2008

No. 1

Word

2
Apr
2008

Saumselig sein

Kajak
Vor drei Tagen das erste Mal in diesem Jahr wieder Kajak gefahren. An einem halbgeheimen Ort. Da gibt es ein Schloss. Allein auf dem Wasser. Am Ufer nur wenige Spaziergänger klein wie Setzkastenfiguren. Am Himmel Enten und ein Greif. Perfekt. Vollkommen. Glücklich.

Denn mal abgesehen von Überschuldung, pathologischem Langschläfertum, Dyskalkulie, Sozialphobie, Hypochondrie, PMS, ADS und tausenden Sorgen, Ängsten und Nöten ist mein Leben ein einziger Sonntag des Gemüts.

(c) Anousch. 31. März 2008

31
Mrz
2008

Aus L wie Loyalität...

...empfehle ich Kauf und Lektüre dieses wunderbaren, frisch aus der Steidlschen Druckerei verschickten Romans!

29
Mrz
2008

10 Jahre Sex

Spätzünderin.
Im März 1998 veranstalteten wir eine Ausstellung zu einem Brecht-Jahrestag. Ich ging auf eine evangelische Schule. Zur Vernissage wollten wir Mädels u.a. Brechts Über die Verführung von Engeln im Chor rezitieren. Irgendwie muss ein Pastor, der paradoxerweise auch die Initialen B.B. trug, davon Wind bekommen haben, woraufhin er diesen Auftritt verbot. Wir haben das Gedicht dann trotzdem vorgetragen - mit den Gesichtern zur Wand. Das gab einen herrlichen Skandal! Der Pastor wütete mit hochrotem Kopf, erregt und schweißnass gegen diese poetische Verherrlichung der Unterwerfung der Frau.
Das Ganze hatte noch ein Nachspiel, aber ich erinnere mich nicht mehr an die Einzelheiten.

Anderes war wichtiger.
Ich war achtzehn und alles fing an.

27
Mrz
2008

»Hudallas Amourbahn«*

*Von Dr. Scheinscher Urheberschaft

Fahrgeschaeft

Seit je her habe ich Angst vor Fahrgeschäften. Nie, nie, nie und nimmer und für kein Geld der Welt würde ich mich in den Fond eines solch irrwitzigen Mobils setzen. Aber ich fahre gerne Auto-Scooter. Ich habe ja keinen Führerschein und so nutze ich diese Gelegenheiten hin und wieder, um - ganz gegen den Sinn des Erfinders - das Fahrzeug kollisionsfrei durch den Parcours zu kurven. Und trotz meiner eingeschränkten Erlebnispalette mag ich Jahrmärkte sehr: Das nächtliche Leuchten abertausender Lämpchen und die nostalgische Aura von Kettenkarussellen, Wurf-,Schieß-und Losbuden, die sich als rührende Relikte zwischen den gigantischen neuzeitlichen Überschlag-Apparaten noch immer erhalten.

In dem thüringischen Dorf, wo ich meine schönsten Kindheitsstunden in großmütterlicher Obhut verbrachte, war im Herbst Karmes, wie das Kirchweihfest dialektal bezeichnet wurde. Es gab ein Kinderkarussell, ein paar Buden und sonst keine Attraktionen. Einmal habe ich für viele neue D-Mark-Münzen ein Tischbillard-Spiel erworfen.
Die Schausteller standen immer frierend an ihre Thermobecher geklammert in den versifften Gehäusen und schienen darauf zu warten, dass die Saison vorüberging. Ich habe sie stets ein wenig bedauert. Aber die Idee des Wanderberufes behagt mir heute sehr.

(c) Anousch. Jahrmarkt Osnabrück März 2008.

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Terra Poetica

Ich liebe Land

(*)

Nach Ithaka heimzukehren, dabei ist es geblieben, erfordert und verlohnt den weitesten Umweg. Hans Blumenberg

Erbauungsliteratur



Arno Orzessek
Schattauers Tochter


Arno Orzessek
Schattauers Tochter

Alles von Hans Blumenberg

Alles von Theodor Fontane

Alles von Thomas Mann

Ausnahmslos alles von Adalbert Stifter

Keine Überraschungen.

Stammtisch

Stellen Sie doch Ihre...
Stellen Sie doch Ihre Zipfelmütze nicht so unter...
Anousch O. - 14. Mai, 21:19
Ach Anousch, wer hat...
Ach Anousch, wer hat heutzutage schon noch Heimat?...
licht - 14. Mai, 18:08
PS: Ich denke nie - es...
PS: Ich denke nie - es sind immer die anderen, die...
walhalladada - 14. Mai, 13:28
Wie schön, dass...
haben Sie noch nasse Schuhe vom Segeln oder sind das...
katiza - 14. Mai, 07:11
Ein ausgezeichneter Vorschlag...
Ein ausgezeichneter Vorschlag - bis zu einem solchen...
walhalladada - 14. Mai, 00:43

Stammtisch, außerorts

Stellen Sie doch Ihre...
Stellen Sie doch Ihre Zipfelmütze nicht so unter...
AnjaOdra - 14. Mai, 21:19
...und nächtliches...
...und nächtliches Zikadenzirpen.
booksandmore - 14. Mai, 21:18
Was Sie und die anderen...
Was Sie und die anderen wieder denken... Andererseits:...
AnjaOdra - 14. Mai, 00:24
>>>entwertete...
>>>entwertete U-Bahn-Billets: spreizen lange...
walhalladada - 14. Mai, 00:11
Na dann kommen Sie doch...
Na dann kommen Sie doch jetzt noch auf ein Mitternachtssüppchen...
AnjaOdra - 13. Mai, 23:30

Landschaftsfotografien

Ernte-Wetter

Aktuelles Wetter in Kingsville:


Temperatur: 13 C
UV Index: 2
Luftfeuchte: 87 %
Sichtweite: 16.1 km
Luftdruck: 1012.5 mb
Windstärke: 13 km/h

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Fundgrube

 

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Zuletzt aktualisiert: 14. Mai, 21:19

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