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    <title>Terra Poetica (Ich liebe Land) : Rubrik:Guerilla</title>
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    <description>Ich liebe Land</description>
    <dc:publisher>Anousch O. </dc:publisher>
    <dc:creator>Anousch O. </dc:creator>
    <dc:date>2008-03-30T21:23:48Z</dc:date>
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    <title>Terra Poetica</title>
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    <title>Gazpromises</title>
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    <description>&lt;i&gt;Kunst ist Waffe. &lt;/i&gt; Weiße Lettern auf tiefrotem Grund - ganz Berlin Mitte war monatelang mit diesem Slogan plakatiert. Ein Urheber war nicht auszumachen - eine alte Werbemasche, um das Interesse wachzuhalten. Die Auflösung war dann verblüffender, als die Neugierde groß war. Geistiger Vater dieses Maxime ist der Arzt, Schriftsteller und Antifaschist Friedrich Wolf (1888-1953). Da dämmerte es dunkel aus meiner zwangssozialistischen Sozialisierung herauf: das Schauspiel über den jüdischen &lt;i&gt;Professor Mamlock&lt;/i&gt; - und unvergessen: das Drama um die &lt;i&gt;Weihnachtsgans Auguste&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wieso, weshalb, warum wird ausgerechnet Friedrich Wolf, den ich vielleicht zu unrecht längst in der literaturhistorischen Mottenkiste wähnte, solch ein medialer Riesenbahnhof bereitet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spur zu dieses Rätsels Lösung führt von einer Absurdität in die nächste. Denn zunächst gibt es die Friedrich-Wolf-Gesellschaft, deren Internet-Präsenz an Biederkeit kaum zu unterbieten ist, die aber mit einem Intro startet, das jedem Bolschewisten das Agitprop-Herz höher schlagen ließe (Zitate wechseln bei jedem &lt;a href=&quot;http://www.friedrichwolf.de/&quot;&gt;Klick&lt;/a&gt;). Diese Pseudo-Kunst-Zitate sind so banal und unterkomplex und darin so künstlich aufgebläht, dass man sie ohne weiteres Tanja Dückers oder Juli Zeh zugeschrieben hätte. Für den Rhabarber verantwortlich zeichnet aber zuerst der Großaktionär Hans Wall, der sich aus irgend einem Grund den Kommunisten Friedrich Wolf als Abschreibungsobjekt auserkoren hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt es im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in der Berliner Friedrichstraße eine Ausstellung (20.10.07-04.11.07) über Friedrich Wolf, übertitelt mit: &lt;i&gt;Der Dichter und das Zeitgewissen&lt;/i&gt;. Zur Eröffnung sprach u.a. Vladimir Kotenev, seines Zeichens Botschafter der Russischen Föderation und auch einer von den Lupenreinen. Es sei nur an die Ausladung von Garri Kasparow aus Sabine Christiansens Sendung im letzten Dezember erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Intro ein fiktiver Dialog zwischen Wolf und Wall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf: &lt;i&gt;Mut zur Wahrheit und Mut zur Verantwortung. Das ist das Erste.&lt;/i&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wall: &lt;i&gt;Und zugleich das Wichtigste und Schwerste, denn er bedeutet Zivilcourage. Ohne diesen Mut wird nichts gelingen, weder das eigene Leben noch das gesellschaftliche. Wie wichtig Zivilcourage ist, lässt sich durch alle Generationen und Zeitläufe beweisen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausstellung wird übrigens gesponsert von &lt;a href=&quot;http://www.gazprom-germania.de/&quot;&gt;Gazprom Germania&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Anousch O. </dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anjaodra.twoday.net/topics/Guerilla&quot;&gt;Guerilla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Anousch O. </dc:rights>
    <dc:date>2007-10-30T21:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anjaodra.twoday.net/stories/4356235/">
    <title>Flohmarkt der Eitelkeiten</title>
    <link>http://anjaodra.twoday.net/stories/4356235/</link>
    <description>Sehr amüsiert habe ich mich beim Durchblättern der kleinen Broschüre &lt;b&gt;50 Wege die Welt zu retten. Tipps für jeden Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Warum?&lt;br /&gt;
1. weil sie von Vanity Fair herausgeben wird und&lt;br /&gt;
2. Bundesumweltminister Gabriel im Intro rhetorisch mit der Aufforderung brilliert, darauf zu &lt;i&gt;achten, (...) was man im Lebensstil tun kann.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
3. der smarte Ulf Poschardt im Editorial die Ethik der alten Griechen zu reflektieren anhebt, und dann&lt;br /&gt;
4. und hier bin ich doch zusammengezuckt, Herr Poschardt folgendes sagt: &lt;i&gt;Meine These: Spätestens mit 30 muss man Dinge kaufen, die überdauerwn (sic!, falls Vanity Fair noch Korrektoren sucht, bitte hier melden!) - Möbel, Kunst, Häuser, Uhren, Geschirr, Gartenbänke.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Der Mann sagt nicht etwa &lt;i&gt;frühestens&lt;/i&gt;, sondern drohend &lt;i&gt;spätestens&lt;/i&gt;. Ich bin also hoffnungslos im Verzug. Meine gerade wieder gefundene Contenance nach der Aufregung um die ausbleibende Beurteilung meiner Magisterarbeit gerät bedenklich ins Wanken. &lt;br /&gt;
Ich fange mich wieder, weil es &lt;br /&gt;
5. sehr lustig wird, denn&lt;br /&gt;
6. unter Punkt 27 der Weltrettungstipps steht: &lt;b&gt;Sie sollten nicht alles wegwerfen.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;In unserem Briefkasten landen regelmäßig jede Menge Umschläge. Wenn Sie ihre Briefe vorsichtig öffnen, können Sie die Umschläge wiederverwenden, indem Sie die alte Adresse mit einem Aufkleber abdecken.&lt;/i&gt; &lt;i&gt;Das spart Geld und Bäume ... &lt;/i&gt; Herrlich! &lt;br /&gt;
7. Ab Punkt 41 geraten die Autofahrer ins moralische Visier: &lt;b&gt;Lassen Sie ihr Auto am besten stehen&lt;/b&gt;. Auch wenn es sich um die Panzer handelt, für die in unserer Zeitschrift geworben wird. Wir sagen ja nicht &apos;Kaufen Sie keine Autos!&apos;, sondern &apos;fahren Sie einfach nicht mehr!&apos; Das überzeugt nicht? Gut, dann&lt;br /&gt;
8. Punkt 42: &lt;b&gt;Kaufen Sie ein Hybridauto&lt;/b&gt;. Ok, Toyota ist ästhetisch fragwürdig, daher allerletzte Konzession&lt;br /&gt;
9. Punkt 43: &lt;b&gt;Fahren Sie zumindest kleinere Autos&lt;/b&gt; - z.B. Porsche 911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Punkt 47 fühlten sich dann wieder Leute wie ich angesprochen, die sich bislang (leider!) nicht mal einen Führerschein leisten konnten: &lt;b&gt;Kaufen Sie sich einen elektrischen Rasenmäher.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>Anousch O. </dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anjaodra.twoday.net/topics/Guerilla&quot;&gt;Guerilla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Anousch O. </dc:rights>
    <dc:date>2007-10-16T20:16:00Z</dc:date>
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    <title>ALG II und Spaß dabei!</title>
    <link>http://anjaodra.twoday.net/stories/4313780/</link>
    <description>1.) Trotz ausgereiztem Konto nicht bei ALDI einkaufen, sondern bei EDEKA &quot;Produkte aus der Region&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Einfach am 1. Oktober bei der Eröffnung des &lt;i&gt;Renger Patzsch &lt;/i&gt;auf Kosten des edlen Hausen lukullische Raffinessen genossen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Ausschlafen und dann erst arbeiten.</description>
    <dc:creator>Anousch O. </dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anjaodra.twoday.net/topics/Guerilla&quot;&gt;Guerilla&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Anousch O. </dc:rights>
    <dc:date>2007-10-02T16:22:00Z</dc:date>
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